Protokoll Walter Imfeld
Traktanden 1. Einleitung
(Begrüssung, Präsenz, Wahl der Stimmenzähler, Genehmigung
der Traktandenliste)
2.
Protokoll der GV vom 8.9.2007 zur Genehmigung
3.
Jahresbericht der Präsidentin
4.
Jahresrechnung 2007/2008
5.
Revisorenbericht und Décharge-Erteilung
6.
Wahlen: des
Präsidenten
des
übrigen Vorstandes
der
Revisoren
7.
Festlegung der Jahresbeiträge
8.
Genehmigung des Budets 2008/9
9. Jahresprogramm 2008/2009
10.
Anträge der Mitglieder
11.
Verschiedenes
1. Einleitung
Um
18.05 eröffnet die Präsidentin die 22. GV. Die Namen der Mitglieder, die sich entschuldigt haben,
werden
verlesen.(7)
Nach
der Begrüssung werden Annemarie Wüst und Rita Roth als Stimmenzähler gewählt
und die Präsenzlisten ausgegeben. Es sind 61 Mitglieder anwesend, das absolute
Mehr beträgt 32.
2. Die
Traktendenliste wird genehmigt.
3. Das
gleiche gilt für das Protokoll der GV vom
8. 9. 2007, das von der Präsidentin verdankt wird.
4. Die
Präsidentin stellt in ihrem Jahresbericht fest, dass zum ersten Mal in ihren
vier Jahren als
Präsidentin
kein Wirtewechsel stattfindet und wir zum jetzigen Wirt im Löwen, Herrn Kälin
ein gutes
Verhältnis
haben. Sie ermuntert die Mitglieder, auch ausserhalb der Clubanlässe den Löwen
hin und
wieder
zu berücksichtigen.
Der
Vorstand mit seinen nur vier Mitgliedern hat dieses Jahr Mehrarbeit leisten
müssen, hat aber in-
zwischen
Curt Källström dazugenommen, der sich an der GV in den Vorstand wählen lassen
will.
Die
grösste Veränderung brachte die Einführung des an der letzten GV beschlossenen
Bridge-Mate Aus-
rechnungssystems.
Nach Tücken und Anfangsproblemen hat Bruno Rhomberg mit sehr grossem Einsatz
das
System zum Laufen gebracht, allerdings nicht ohne den Kauf eines neuen PC’s,
weil der alte den An-
forderungen
nicht mehr gewachsen war.
Inzwischen
haben wir schon mehrere Spielleiter, die das System bedienen können und
erstaunlicherweise
haben
sich die Mitglieder schnell und problemlos an die Eingabe der Resultate in die
Tischsets gewöhnt.
Vreni hat die – übrigens rege besuchte – Webseite
neu konzipiert.
Bridge
gespielt haben wir an 49 Dienstagen mit durchschnittlich 12,5 Tischen und an 46
Donnerstagen mit
7,5
Tischen.
Die
Spezialanlässe hat Walter Imfeld bestens organisiert und bekommt dafür den Dank
des Clubs.
am
Dienstag Christof Simm mit 14 ersten Plätzen und 352 grünen Punkten
am
Donnerstag Vreni Wälti ebenfalls mit 14 Siegen und 485 Punkten die
entsprechenden Trophäen gewonnen haben.
bei den
nicht klassierten Spielern Annemarie und Albert Wüst.
Das
Chlausturnier, wie auch die Philipp Jenkins Trophy gingen an Kirsti und David
Houghton, das
Individual
an Simon Wild
und ein
ganz besonderer Coup sind Vreni Wälti und Peter Hobbins bei den „Individual
Mondial“ ge-
lungen,
wo sie von über 5600 Spielern auf Rang 157 kamen.
In den
Ligaspielen haben unsere 4 Teams, eines in der 2. und 3. in der 4. Liga
mitgehalten, wobei das Promotionsteam mit Brigitte Krohn den Aufstieg in die 4.
Liga schaffte.
Die
Präsidentin erklärt auch das neue Vergütungsreglement für die Ligaspiele. Wenn
in Zug oder
Perlen
gespielt wird, zahlt der Club keine Spesen, bei Auswärtsspielen weiter weg
erhalten die Teams
Fr.
200.- und auch die Sondervergütung von Fr. 50.-
für den Captain des Promotionsteams werden
beibehalten.
Zum
ersten Mal in der Clubgeschichte haben gleich zwei Teams von uns auf nationaler
Ebene wirklich geglänzt.
In der
Coupe Suisse 2ième série kam das Team „ZUG4FUN“ unter der Führung von Vreni
Wälti bis
in den
Final, wo es nur ganz knapp unterlag. Mit im Team waren Curt Källström,
Christof Simm, Anti
Nàdrai,
Peter Hobbins und Peter Steiner, und bis in den Halbfinal schafften des die
„TELLENGIRLS“
ebenfalls
mit Vreni Wälti als Captain, Lotte Rhomberg, Cristina Simm, Brigitte Krohn und
Hilde Billeter.
Allen
unsern erfolgreichen Spielern gratulieren wir herzlich und freuen uns über ihre
Erfolge.
Auf
Grund der Einnahmen der Philipp Jenkins Trophy haben wir (etwas aufgerundet)
Fr. 500.- an médecins sans frontières spenden können und in Zusammenarbeit mit
dem IWC organisierte Maya Briner ein charity Turnier, das einen Betrag von Fr.
820.- ergab.
Der
Mitgliederbestand ist mit 146 stabil geblieben, 4Austritten stehen 5 Eintritte
gegenüber. Die Präsidentin gibt der Hoffnung Ausdruck, dass sich auch die
„Neuen“ im Club wohlfühlen werden.
Mit
einem Aufruf, an den wieder von Christof Simm vorbereiteten Zuger
Meisterschaften am 18. Oktober
teilzunehmen,
schliesst Lotte Rhomberg ihren letzten Präsidentinnenbericht.
5.
Renate Hubmann präsentiert die Jahresrechnung 2007/2008, die mit einem Verlust von Fr. 2244.25
abschliesst,
Fr. 1690.75 besser als budgetiert, und dies trotz dem Kauf des neuen PC’s. Das
Vereinsver-
mögen
beläuft sich auf Fr. 18759.25.
6. Der
Revisorenbericht wird von André Stalder verlesen, empfiehlt Annahme der
Jahresrechnung
und erwähnt, dass die Buchhaltung sehr sauber und
transparent geführt ist.
Anschliessend
werden sowohl die Jahresrechnung wie auch der Revisorenbericht genehmigt und
der
Vorstand
entlastet.
7.
Wahlen
Die
Präsidentin erwähnt, wie schwer es geworden ist, Mitglieder für den Vorstand zu
finden und dies
trotz
der Zahl von 146 Clubmitgliedern. Sie selber wie auch Renate Hubmann möchten
zurücktreten
dazu
ist Albert Wüst zu ersetzen, der schon vor einem Jahr ausgeschieden ist.
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Lotte
verdankt die lange Vorstandsarbeit von Renate Hubmann, nicht ohne gebührend
darauf
hinzuweisen,
dass sie es war, die den so erfolgreichen Donnerstagnachmittag Bridge
eingeführt und
jahrelang
fast allein betreut hat. Mit grosser Sorgfalt und Akuratesse hat sie nachher
auch das Amt
der
Club-Finanzchefin ausgeübt und dafür gesorgt, dass mit den Mitteln
haushälterisch umgegangen
wurde,
sodass sie ihrer Nachfolgerin ein solides finanzielles Polster übernehmen kann.
Erfreulicherweise
hat sich Bruno Rhomberg entschliessen können, das Präsidentenamt zu übernehmen
und er
wird auch ohne Diskussion einstimmig gewählt.
Im
übrigen Vorstand verbleiben Vreni Wälti und Walter Imfeld und neu kann der
Vorstand Curt
Källström
und Brigitte Krohn vorschlagen, womit die frühere Zahl von 5
Vorstandsmitgliedern wieder
erreicht
wäre.
In
globo werden die Kandidaten bestätigt, sodass die Wahlen nach wochenlangen
Bemühungen schliesslich problemlos über die Bühne gehen.
Bruno
Rhomberg hat sich für seine Präsidentenzeit schon Gedanken gemacht und will vor
allem das
Bridgemate
noch etwas verfeinern, mehrere Spielleiter damit vertraut machen, die Webseite
schneller
à jour
bringen, auch Kontakte zu andern Clubpräsidenten suchen um neue Ideen zu
bekommen.
Er
verdankt seine einstimmige Wahl.
Erfreulicherweise
sind auch die beiden Revisoren für eine weitere Amtsdauer zu haben und werden
mit
Dank
für ihre Arbeit und Applaus bestätigt.
8.
Anlässe im angelaufenen Jahr.
Der
nächste anstehende Anlass ist die von Christof Simm organsierte Zuger Meisterschaft
am 18 Oktober.
zu
deren Teilnahme die Präsidentin ermuntert.
Am 9.
Dezember das Chlausturnier, am 22. Januar 2009 das Individual, die Philipp
Jenkins Trophy am 12. Mai, das Sommerturnier am 13. Juni und wieder die GV am
8. September.
9. Anträge
der Mitglieder
Von
Anti Nàdrai liegt ein Antrag vor, den Joker und vor allem den Jokerzwang
abzuschaffen. Begründet wird der Antrag mit den heute so guten
Kommunikationsmöglichkeiten, die es allen Mitgliedern einfach machen, Partner
zu suchen, der unbefriedigenden Situation mit einem Partner spielen zu müssen,
dessen
Spielgewohnheiten man nicht kennt, und dem ökologischen Argument der
Leerfahrten, wenn der
Joker
unverrichteter Dinge wieder nach Hause muss.
Der
Antrag wird unterstützt von Pedro Bilar und Michael Kleinschmidt, Curt
Källström hat es bei seinem
Eintritt
in den Club geschätzt, dass er über die Joker Clubmitglieder kennen lernte und
eingeführt wurde.
Walter
Imfeld kann verstehen, dass vor allem die ganz guten Spieler den Joker nicht
brauchen, weil sie sowieso untereinander spielen.
Der
Joker führt aber dazu, dass immer wieder zwei, drei oder sogar mehr Spieler
alleine kommen können und dann Partner finden. Diese würden nicht mehr kommen,
wenn sie nicht wüssten, dass es einen Joker gibt. Die Teilnahme ân den
Clubanlässen würde zweifellos zurückgehen. Der Joker ist eine
Solidaritätsleistung von allen für alle, und da sie einmal im Jahr verlangt
wird, zweifellos zumutbar.
Walter
meint aber auch, dass die vielleicht 15 Spitzenspieler zwar für den Club
wertvoll sind, auch mit den Resultaten, die sie auswärts erzielen, aber nicht
vergessen solllten,dass der Club finanziell von den andern, sogenannten nicht
so guten Spielern getragen wird. Die grünen Punkte, die wesentlich von den ganz
guten Spieler gewonnen werden, kosten den Club pro Jahr 6000 Franken, die
Ligaspielbeiträge kommen auch den Spitzenspielern zu gut und zudem tragen diese
Ihre 10 Franken Einsatz an den Clubanlässen meistens wieder nach Hause. Walter
ist der Meinung, dass auch die Spitzenspieler Grund
haben,
etwas beizutragen, das für das Clubleben wichtig ist, aber vielleicht etwas
Identifikation mit der
Aufgabe
verlangt.
In der
folgenden Abstimmung wird der Antrag von Anti Nàdrai von 9 Personen
unterstützt, aber mit grossem Mehr abgelehnt.
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Lotte
Rhomberg möchte aber, dass die Benützung des Jokers pro Mitglied auf maximal 5 Anlässe beschränkt wird, und das
wird problemlos gutgeheisssen.
Walter
Imfeld beantragt, den Clubmeister wie früher an einem Turnier mit 2 Sitzungen
auszuspielen,
das
Errechnen über die grünen Punkte ist für ihn kein clubfreundliches System.
Christof Simm schlägt vor, in Zukunft den Clubmeister wie bisher in einem
Turnier auszuspielen, dabei aber auch den besten
Spieler
im Club über die grünen Punkte zu errechnen und auszuzeichnen.
Während
der Vorschlag von Walter Imfeld abgelehnt, wird derjenige von Christof Simm
angenommen
10.
Diverses
Michael
Kleinschmidt sieht beim Vorstand einen Mangel bei der Aufmerksamkeit gegenüber
kranken
Mitgliedern.
Elisabeth Hubbeling möchte mehr Initiative sehen bei der Förderung der
spielerischen Fähigkeiten der Mitglieder.
Lotte
nimmt das zur Kenntnis, meint aber, die Mitglieder seien vielleicht zu wenig
informiert, was sie in
Krankheitsfällen alles unternommen hat.
Zum Abschluss der GV verabschiedet Walter Imfeld die zurücktretende Präsidentin und würdigt die Tatsache, dass sie seit 22 Jahren im Club, seit 20 Jahren im Vorstand und davon 4 Jahre als Präsidentin
eine
fast einmalige Leistung für den Club erbracht hat und meint, das würde ihr
niemand mehr nachmachen. Sie ist das letzte Vorstandsmitglied aus der
Gründerzeit und hat, in ihrem
Idealismus
in früheren Jahren zum Samichlausturnier für alle Mitglieder eigenhändig einen
Chlaus gebacken. Walter ist der Meinung, dass Lotte zum Ehrenmitglied des Clubs
ernannt werden soll. Die Versammlung stimmt dem mit grossem Applaus bei, sodass
Lotte neben ihrem Blumenstrauss auch den
neuen
Status mit nach Hause nehmen kann.
Die
Versammlung schliesst, wie um 19.00, damit anschliessend das von allen erhoffte
Turnier noch
regulär
gespielt werden kann.
der
Protokollführer
walter
imfeld
18.9.2008