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Keine Toleranz für schlechtes
Benehmen
Die FSB hat bestimmt, dass ab sofort schlechtes Benehmen am Bridgetisch
nicht mehr toleriert wird und deshalb vom Turnierleiter mit Strafen
belegt werden muss.
Unser Ziel ist es, eine freundlichere Atmosphäre zu
schaffen. Inakzeptables Benehmen muss eliminiert werden, um das
Bridgespiel für alle Beteiligten erfreulicher zu machen. Spieler und
auch Turnierleiter sollen sich allen Anwesenden gegenüber höflich
verhalten und jede Handlung unterlassen, die andere verärgern,
belästigen oder ihre Freude am Spiel beeinträchtigen könnte.
Es wird erwartet, dass Sie:
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Ihre Gegner begrüssen, bevor das Spiel beginnt.
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ein guter Gastgeber bzw. ein guter Gast an jedem Tisch sind.
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die Entscheidung des Turnierleiters oder Turnierschiedsgerichts
sportlich aufnehmen.
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Diskussionen mit dem Turnierleiter bzw. Turnierschiedsgericht
unterlassen.
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Ihren Partner nicht loben, wenn Ihr gutes Ergebnis auf einem Fehler
des Gegners beruht, der sich dadurch lächerlich gemacht vorkommen
könnte.
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gelegentlich Ihren Gegnern eine Anerkennung aussprechen, wenn diese
gut lizitiert oder gespielt haben.
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vollständige Auskünfte erteilen, wenn Sie zum Lizit oder zur
Markierung befragt werden.
Nicht akzeptiert werden:
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unerwünschte Kritik oder herabsetzende Bemerkungen zum Spiel oder Lizit der Gegner.
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schadenfrohe oder hämische Bemerkungen nach einem guten Ergebnis.
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laute Kritik, Unhöflichkeiten, Unterstellungen, ordinäre Ausdrücke
oder sogar Drohungen gegenüber dem Partner, Gegner, Zuschauer oder Turnierleiter.
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das Verärgern der Gegner durch unnötige oder wiederholte Fragen.
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das Diskutieren über Hände, durch das Spieler an anderen Tischen
Informationen erlangen könnten.
Bestimmungen:
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Die in den Artikeln 1 bis 5 aufgeführten
Turnierleiter-Anweisungen für schlechtes Benehmen oder unkorrektes
Verhalten am Tisch hat Vorrang vor den Artikeln 31 bis 34 des
technischen Reglements, soweit sie von diesen abweichen.
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Das Komitee der F.S.B. ist das zuständige Organ
für die Interpretation und Anwendung der Regeln, soweit dafür kein
anderes Organ der F.S.B. zuständig ist
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Die Organe der F.S.B. werden aufgefordert, bei
der Anwendung der Regeln mit dem notwendigen Takt vorzugehen.
Turnierleiter-Anweisungen:
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Der Turnierleiter verkündet vor Beginn eines
jeden Turniers, dass schlechtes Benehmen nicht toleriert wird und
dass er gerufen werden muss, wenn das Benehmen der Spieler nicht im
Einklang mit obigen Punkten steht.
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Wenn der Turnierleiter gerufen wurde und sich
vergewissert hat, dass schlechtes Benehmen vorliegt, wird allen
Schuldigen als Disziplinarstrafe ¼ Board (im Team 3 IMPs) abgezogen.
Dies kann dazu führen, dass alle vier Spieler am Tisch bestraft
werden, egal wer mit dem schlechten Benehmen zuerst begann. Falls
beide Teile einer Partnerschaft schuldig sind, wird die Strafe
addiert (d.h. ¼ Board für jeden Partner = ½ Top!).
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Wird ein zweites Vergehen im selben Turnier
festgestellt, kann/können der/die Straffällige(n) von der Teilnahme
an späteren Turnieren ausgeschlossen werden. Diese(r)
verlieren/verliert alle bis dahin in diesem Turnier erworbenen PV
oder PR, das Tischgeld wird nicht zurückerstattet. Ist das Vergehen
ernsthafter Natur oder wiederholt sich (dreimal), kann das Komitee
der F.S.B. weitere Sanktionen beschliessen.
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Verwarnungen werden nur dann ausgesprochen, wenn
Regelverletzungen oder Tatsachen nicht eindeutig feststehen. Der/die
Schuldige(n) werden auf der Stelle bestraft, ohne Rücksicht darauf,
wer den Anlass zu dem unannehmbaren Benehmen gab. Alle Verstösse
werden geahndet. In diesem Sinne sind gegenseitige und auch
leichtfertige Beschuldigungen strafbar.
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Im Einklang mit den Turnier-Bridge-Regeln ist die
Entscheidung des Turnierleiters, eine Strafe zu verhängen,
endgültig. Eine Berufung (ohne aufschiebende Wirkung) kann gemäss
Artikeln 35 bis 45 des technischen Reglements der F.S.B. aber
eingelegt werden.
Auf einem Formblatt wird den Spielern Gelegenheit geben, über
Vorfälle, die nicht am Tisch passierten, zu berichten. Auch der
Turnierleiter kann auf einem solchen Formblatt Beschwerden und seine
von ihm getroffenen Entscheidungen festhalten. Er stellt
anschliessend eine Liste aller Vorfälle und Strafen auf.
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